It’s very refreshing to see the outtakes of the Interview with Daniel Dennett from the three part TV production “The Genius of Charles Darwin” narrated and presented by Richard Dawkins. Like with Carl Sagan you really see Dawkins eyes glowing while talking about his endeavor to fight ignorance. Specially twoards the end of their discussion they pick up on one point I see as one of the main problems keeping even educated people believing in religion. It’s the purely cold and analytic mindset a scientist has to work in to reach reliable results. The poetic and from there moral and spiritual viewpoints that are held by scientist are often not as well know as their plain findings. I would love to see them publish that book they are talking about… In the meantime I can suggest Carl Sagan’s Cosmos, the great movie “Mindwalk” and books like Heisenbergs Autobiography “Der Teil und das Ganze”. In this sense: make up your own mind and take a look at this in my opinion worthwhile interview:
By the way… I love how towards the end the curtain of dramaturgy is lifted and the craftsmanship of documentary filming shines through. This moment reveals the professional aspect of being a good speaker and adds a new dimension to the interview that in the beginning seamed so intimate.
Hope my english doesn’t suck!
HECTOR PETERSON @ SCHLESISCHE 27: Klicken Sie auf das Bild um einen Videofilm in Zusammenarbeit mit Thurit Kremer und Jugendlichen aus meiner ehemaligen Mittelstufe mit nun 97 Prozent Migrationsanteil zu sehen.
Vor dem Hintergrund der immer mal wieder aufkommenden Diskussion um Immigranten und Einwanderer möchte ich mich mit diesem Artikel zu meiner Jugend in Kreuzberg bekennen. Ich finde die regelmäßig entbrennenden Diskussionen sehr rückständig und mich überrascht die deutsche Bürgelichkeit die im Diskurs aus ihren Stereotypen schöpft. Es geht in Deutschland zu wie zur Weltmeisterschaft: Ein Ereignis, das dem Nationalismus ein Ventil verleiht und den unterdrückten Nationalstolz in Form von Deutschlandflaggen über Strassenzüge ergiesst. Genauso ein Herr Sarrazin der als Stein des Anstosses den sonst gezähmten Bildungsbürger unterdrückte Vorurteile ausplaudern lässt. Deutschland bezieht Position und jeder hat plötzlich eine Meinung mit der er sein Umfeld überrascht oder in ihm Rückhalt findet. Letzteres kann für mich nur erklären wieso trotz wiederholter Widerlegung von Sarrazins Statistiken und Thesen eine hohe Zustimmung in der Bevölkerung weiterbesteht. Sind erstmal die eigenen Vorurteile verbreitet, ist es schwer den Angriff auf Herrn Sarazzin nicht als Angriff auf die eigene Meinung zu empfinden was unweigerlich zu einer Solidarisierung mit seiner Meinung führt. So zumindest erkläre ich mir diese Zeit und bin weiter stolz ein Kosmopolit zu sein. Ich denke unsere Gesellschaft sollte aufhörenden in ihrer Xenophobie Merkmale zu suchen, die eine Integration erst ausmachen und ermöglichen. Durch die Anerkennung demokratischer Grundrechte ist die Gesellschaft verpflichtet Kulturströmungen und Subkulturen zu tolerieren. Die deutsche Eiche wird dabei ihren Boden zukünftig verstärkt mit exotischen Pflanze teilen müssen und darüber freue ich mich. Ich möchte meine Kindheit im “Ghetto” nicht missen und bin froh, dass nicht jeder Bezirk dem anderen gleicht und es in dieser zusammenwachsenden Welt Kultur-Biotope gibt, die sich wandeln. So ist meine These: Immigranten verwachsen mit ihrer neuen Heimat spätestens nach der zweiten Generation wobei wir jedoch nicht erwarten sollten das sie dabei ihre kulturelle Identität aufgeben. Ein Italiener ist mit Pizzateig, hartnäckigem Akzent und trotz deutscher Staatsbürgerschaft gern gesehen und sympathisch, fragt sich warum dem “Deutschen” dies mit Arabern und Türken nicht so leicht fällt. Gerade hier fängt Integration jedoch an… sein Gegenüber als Mitbürger wahrzunehmen und ihn nicht, aufgrund von Vorurteilen gegenüber dem ethnischen Hintergrund, auszugrenzen.